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NÎMES, die römische Stadt im Gard
Spuren römischer Präsenz sind in Nîmes zahlreich zu finden: die Arenen (1. und 2. Jh.), die bis zu 24.000 Zuschauern Platz boten, das Maison Carrée, galloromanischer Tempel (1. Jh. n. Chr.) mit harmonischer Architektur, nahe des modernen Carrée d'Art (Museum für moderne Kunst) das Augustustor, durch das die römische Heerstrasse, die Via Domitia, in die Stadt hineinführte, der Tempel der Diana, Überreste einer galloromanischen heiligen Stätte, der Tour Magne, höchster Turm der Stadtbefestigung zu Zeiten der Römer.
Diese zwischen Provence und Languedoc gelegene Stadt ist für ihre antiken Schätze und die einzigartige Atmosphäre ihrer "Féria", den Stierkampfesttagen an Pfingsten und zur Weinlese berühmt.
Sehenswertes: Römische Denkmäler, die Kathedrale Notre-Dame-et-Saint-Castor, die nach Versailler Vorbild angelegten Gärten de la Fontaine (18. Jh.), das Carré d’Art, Museum für zeitgenössische Kunst, das archäologische Museum, das Museum für Naturgeschichte, das Museum der Schönen Künste, das Museum des Alten Nîmes, das Zentrum des Eisenbahners und das Eisenbahnmuseum, die Edelsteinschleiferei. Aquatropic, der Wasserfreizeitpark. Das Planetarium Mont Duplan.
Im März: Printemps du Jazz, Jazzfestival. An Pfingsten und zur Weinlese: Féria (Stadtfest und Kirmes) und Corrida (Stierkämpfe). Im Sommer: die Nîmoiser "Donnerstage" (nächtlicher Markt), Im Juli: Horas Latinas (lateinamerikanisches Festival) und großartige Konzerte in der Arena.
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